Arms are for hugging, not for fighting

Am 1. Oktober ist Jane Goodall im Alter von 91 Jahren gestorben. Über 60 Jahre lang hat sie die Primatenforschung revolutioniert, doch hat sich ihr diesbezügliches Engagement nicht auf Schimpansen beschränkt. Mehr und mehr rückte auch der Mensch und seine alles entscheidende Rolle ins Zentrum ihrer unermüdlichen Aktivität rund um den Erdball. Unzählige Projekte zum Schutz der Umwelt, v.a. von und mit Kindern und Jugendlichen, haben sie und ihre vielen Unterstützer weltweit initiiert. Dabei war ihr immer besonders wichtig, stets der friedlichen Koexistenz aller lebendigen Umwelt gleichermaßen gerecht zu werden: dem Land, den Tieren, den Menschen.

In einer berührenden Video-Botschaft appellierte Jane Goodall kurz vor ihrem Tod noch einmal an jede/n einzelne/n von uns. Hier das wortgetreue Transkript:

Jost-Alexander Binder

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Unendlich reich

Bist du schon mal in einen riesengroßen Blätterhaufen gesprungen?
Hast du schon einmal die Hände in einem Meer von Eicheln gebadet?
Hast du schon mal gefühlt, wie sich eine Nacktschnecke auf der Unterseite anfühlt? Und auf der Oberseite?
Hast du schon einmal mit der Hand in einem Zug einen ganzen Ast von Blättern befreit?
Hast du dir schon mal so viele Brombeeren in den Mund gesteckt, dass du sie fast nicht mehr beißen konntest und dir der Saft aus den Mundwinkeln geflossen ist?
War der Schnee bei dir schon einmal so hoch, dass es unmöglich war, über ein Feld zu gehen?
Hast du schon Sonne erlebt, die so stark war, dass sie ganz schnell nasse Dinge trocknen kann?
Ist dir der Nebel schon einmal bis ins Knochenmark gekrochen?
Hattest du schon einen Regenwurm in der Hand, der versucht hat, sich zwischen deinen Fingern zu verstecken?
Hast du schon Wind gespürt, der dich scheinbar über die Felder fliegen lässt?
Hast du schon Regen erlebt, der alle konkaven Flächen sofort in Pfützen, Lacken und „Pools“ verwandelt?
Hast du schon Kälte gefühlt, die die ganze Welt in ein glitzerndes Kleid hüllt und alles rutschig macht?

Marise Polatschek-Fries

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Thanksgiving

Nachdem meine Oma gestorben war, wählte ihr jüngster Sohn, also mein Onkel, ein Klavierstück von George Winston für die Verabschiedung, Titel: Thanksgiving. Ich weiß nicht, wem der Komponist dieses Stück gewidmet hat, aber es war gut gewählt von meinem Onkel. Denn es bewirkte damals bei mir genau das, was es ankündigt: Dankbarkeit zu empfinden. 

Jost-Alexander Binder

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